Der Weihnachtsfeierkünstler

FAQ - die häufigsten Fragen

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1. Warum sind Sie besonders geeignet für unsere Weihnachtsfeier?

Weihnachtsfeiern sind meistens sehr turbulente Feiern und verlangen vom engagierten Künstler ein ausgesprochenes Gespür für Menschen und Situationen.
Seit fast 20 Jahren arbeite ich erfolgreich als professioneller Entertainer bei Weihnachtsfeiern und kenne mich deshalb mit den üblichen Ritualen und Gepflogenheiten bestens aus. So verschieben sich die Abläufe häufiger (durch z.B. Reden der Geschäftsleitung o.ä.), worauf der Künstler sich einstellen muss. Meine Öffnet internen Link im aktuellen FensterAnimations- und Showprogramme sind äußerst flexibel, sodass ich darauf bestens vorbereitet bin. Meine speziellen Öffnet internen Link im aktuellen FensterWeihnachtsprogramme sind exakt auf die Bedingungen von Weihnachtsfeiern abgestimmt. Somit kann ich Ihnen begeisterndes Entertainment für Ihre Weihnachtsfeier garantieren.

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2. Welches Programm passt am besten zu meiner Veranstaltung? / Wie kann ich mir Ihren Auftritt bei unserer Weihnachtsfeier vorstellen?

"Ich weiß nicht, welches Programm für meine Feier das Richtige ist"
...ich kann Sie beruhigen: das geht den meisten so.
Meine Weihnachtsprogramme werden für jede Weihnachtsfeier speziell zusammengestellt und orientieren sich immer an den Rahmenbedingungen Ihrer Veranstaltung. Aus den verschiedensten Elementen wie Walk-Act, Animation, Comedy-Show, Aktionsfotografie, Tischzauberei, Moderation, etc. stelle ich einen Entertainment-Mix zusammen, der sich Ihren Abläufen ganz flexibel anpasst. Gerne übernehme ich als 'Zeremonienmeister' auch die 'Teil-/Regie' / Moderation Ihrer Weihnachtsfeier.

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3. Können Sie andere Programmpunkte wie z.B. Darbietungen von Mitarbeitern, Freunden etc. mit in Ihre Programme einbauen?

Ja. Gerne übernehme ich die ein oder andere Programmankündigung oder Überleitung. Als 'Zeremonienmeister' übernehme ich auf Wunsch die Teil-/Regie und / oder Moderation Ihrer Veranstaltung und sorge für einen reibungslosen Ablauf Ihrer Weihnachtsfeier.

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4. Erstellen Sie auch Konzepte für das Entertainment auf Weihnachtsfeiern? Kann man die Programme mischen?

Gerne berate ich Sie unverbindlich zum Konzept Ihres Weihnachtsentertainments. Alle Programmempfehlungen orientieren sich exakt an Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Meine Programmzusammenstellungen sind immer exakt auf Ihre Rahmenbedingungen abgestimmt. Gerne kümmere ich mich auch für Sie um Programmerweiterungen wie z.B. Musik o.ä..

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5. Welche Anforderungen stellen Sie an die Location? Benötigen Sie eine Bühne, Mikrophon, Licht?

Die Anforderungen variieren. In aller Regel benötige ich für meine Showprogramme keine Bühne oder besondere Technik. Der Einsatz von Tontechnik hängt von der Saalgröße und / oder Menge der Zuschauer ab. Bei Veranstaltungen bis ca. 150 Personen kann ich Ihnen gegen einen geringen Aufpreis eine kleine Anlage stellen. Bei größeren Veranstaltungen bringe ich in der Regel nur mein eigenes Funkmikro mit und arbeite z.B. über die Anlage des DJs oder der Band. Bei kleineren Veranstaltungen benötige ich keine Technik. Alle meine Show-Programme sind sehr flexibel einsetzbar und so konzipiert, dass Sie auf möglichst kleinem Raum präsentiert werden können.

6. Haben Sie Referenzen? Sind Sie ein Profi und was ist der Unterschied zu einem Hobbykünstler?

Einige Referenzen können Sie hier einsehen. Ja ich bin seit fast 20 Jahren Entertainment-Profi. Immer wieder begegnen mir Veranstalter, die sich trauen, ihre Veranstaltung in die Hände eines Amateurs zu legen. Auch wenn manch Hobby-Künstler sein Publikum unterhalten kann, so gibt es doch wichtige Unterschiede zum Profi. Ich biete Ihnen eine kostenlose, unverbindliche Beratung im Vorfeld Ihrer Weihnachtsfeier. Zur Veranstaltung reise ich rechtzeitig an, um Stress zu vermeiden, auf evtl. Zeitverschiebungen reagieren zu können, um mich mit der Location vertraut zu machen und meine Auftritte in aller Ruhe gewissenhaft vorbereiten zu können. So habe ich - falls nötig - ausreichend Zeit, die Bühne zu begutachten, meine Technik anzuschließen und das Licht zu testen. Bei Auftritten im gastronomischen Bereich spreche ich vor Veranstaltungsbeginn gerne mit dem Restaurantleiter. Es ist auch noch Zeit, letzte Details mit dem Veranstalter direkt zu besprechen. So erfahre ich Details über die Firma, besondere Ereignisse oder Menschen o.ä. 'Hintergrund-informationen', die ich gerne in meine Shows mit einbaue. Beginne ich z.B. als 'Comedy-Empfangschef' kann ich mich exakt auf die Stimmung und die Eigenheiten der Gesellschaft einstellen.

Das alles garantiert ein auf Ihre Weihnachtsfeier abgestimmtes Entertainment!

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7. Wieso finden ich keine Preisangaben auf Ihrer Website?

Meine Gagen sind von den verschiedensten Faktoren abhängig und variieren von Veranstaltung zu Veranstaltung. Meine professionellen Show-Programme haben einen marktüblichen Preis. Gerne sende ich Ihnen ein individuelles und faires Angebot für Ihre Veranstaltung zu. Nutzen Sie hierfür das Kontaktformular, oder rufen Sie mich an. Private Veranstalter: bitte sprechen Sie mich auf Sonderkonditionen für private Feiern an.

8. Preise - Gagen - wieso verlangt ein Hobbykünstler nur einen Bruchteil?

"Mensch Sie haben ja einen guten Stundenlohn." Das höre ich immer wieder - hat aber nicht viel mit der Realität zu tun.
Die Gage eines professionellen Künstlers ist nicht die Entlohnung für den Auftritt vor Ort. Die Arbeit beginnt viel früher und endet viel später. So freuen Sie sich doch, wenn das Telefon des Künstlers, den Sie für Ihre Feier / Veranstaltung anfragen wollen, auch besetzt ist; wenn Ihre E-Mail-Anfrage umgehend beantwortet wird. Sie wünschen sich eine fachliche Beratung, einen Ideengeber und sind dankbar für hochwertiges Anschauungsmaterial. Die Arbeit des Profis beginnt also im Büro: Beratung - Angebot, Vertrag und Rechnung schreiben - Planung des Auftritts, Zusammenstellen der benötigten Requisiten, einpacken - Reiseplanung und weitere Logistik - Anreise, Vorbereitung, Wartezeit - AUFTRITT - einladen, evtl. Übernachtung, Rückreise - Nachbearbeitung - etc., etc.. Dazu kommt der Aufwand für den Betrieb eines Büros, das Marketing, die Acquise, die Requisiten, Garderobe und last but not least: die Proben, um die Shows mit der nötigen Professionalität auch auf Ihrer Veranstaltung präsentieren zu können.

So hat eben auch bei Künstlern Qualität ihren Preis!
Aber scheuen Sie sich nicht auch darüber mit mir ein offenes Wort zu sprechen!

9. Ich habe noch nie einen Künstler gebucht. Wie geht das? Wie läuft eine Buchung ab?

Ganz einfach!
Sie rufen mich an. Ich berate Sie kostenlos und unverbindlich und empfehle Ihnen eines meiner Show-Programme oder eine Programmzusammenstellung. Gerne sende ich Ihnen mein Präsentationsmaterial in gedruckter oder digitaler Form zu, damit Sie sich in Ruhe besprechen und entscheiden können. Der Termin bleibt in der Regel 10-14 Tage für Sie reserviert.
Sie teilen mir mit, für welches Programm Sie sich entschieden haben. Nachdem ich alle nötigen Details Ihrer Veranstaltung abgefragt habe, sende ich Ihnen ein Angebot/einen Vertrag zur Unterzeichnung zu. Sie unterschreiben und senden mir das Schriftstück zurück. Damit ist mein Auftritt auf Ihrer Feier verbindlich gebucht. Ca. 1 Woche vor der Veranstaltung melde ich mich noch einmal telefonisch bei Ihnen, um den letzten Stand der Dinge zu besprechen. Das gewährleistet, dass ich bestmöglich auf Ihre Veranstaltung vorbereitet bin. Wie in unserer Branche üblich, wird die Gage vom Kunden einige Tage vor der Veranstaltung per Überweisung oder in bar vor Ort gezahlt. Selbstverständlich erhalten Sie eine ordentliche Rechnung.

10. Sind Sie in der Lage, sich auf meine Gäste einzustellen?

Selbstverständlich stelle ich mich auf Ihre Gäste, den Anlass, die Location und die gewünschte Stimmung ein!
Ob Sie nun festlich, beschaulich, wild oder romantisch feiern - ob Ihre Gäste elegant oder leger kommen - ob die Location ein 5-Sterne-Haus oder die grüne Wiese ist - mit mir als Ihrem Entertainer buchen Sie einen Profi seines Fachs, der sich mit seinen Darbietungen Ihren Rahmenbedingungen und Gästen anpasst.

11. Warum ist Entertainment wichtig für unsere Veranstaltung?

Ihre Feier ist das Geschenk an Ihre Gäste - das Entertainment ist das glitzernde Geschenkpapier.
Der Künstler auf Ihrer Veranstaltung trägt eine große Verantwortung. Er ist maßgeblich daran beteiligt, die Stimmung Ihrer Gäste zu verbessern oder eine bereits gute Stimmung über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten (zu diesem Zweck wurde er schließlich gebucht). Heutzutage gehört ein möglichst exakt auf Ihren Anlass abgestimmtes Unterhaltungsprogramm zu einer Veranstaltung einfach dazu. Musiker verleihen Ihrem Menü den richtigen musikalischen Background mit Dinnermusik, der Tischzauberer zieht die Gäste in seinen Bann und sorgt so ganz nebenbei für viel Gesprächsstoff und eine Bühnenshow für alle Anwesenden bringt ein Gemeinschaftserlebnis, dass alle lange in Erinnerung behalten und mit Ihrer Feier in Verbindung bringen.

Bieten Sie Ihren Gästen mehr als nur Essen und Trinken! Wenden Sie sich an einen professionellen Künstler, der Sie kostenlos und umfangreich berät und seine Programme auf Ihren Anlass, Ihre Firma oder Familie abstimmt und sich an Ihre Abläufe anpasst.

Gönnen Sie Ihren Gästen den Spaß!

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Weitere Fragen oder Wünsche?

Sollten Sie weitere Fragen zu meinen Programmen und Angeboten haben, so rufen Sie mich einfach an:
ich stehe Ihnen für eine persönlichen Beratung unter der Telefonnummer 05508 - 92 112 gern zur Verfügung.

Für eine Anfrage per E-Mail nutzen Sie bitte das Anfrage-Formular oder direkt über folgende E-Mail-Adresse: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo(at)weihnachtsfeier-kuenstler.de

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Künstler für Weihnachtsfeiern

Wenden Sie sich bei der Suche nach einem passenden Künstler für Ihre Weihnachtsfeier ( Firmenweihnachtsfeier, Betriebsweihnachtsfeier, Vereinsweihnachtsfeier) unbedingt an einen Profi! Buchen Sie einen Könner, der weiß, was er tut. Fragen Sie den Spezialisten für niveauvolles Entertainment auf Weihnachtsfeiern. Starten Sie am besten gleich eine unverbindliche Anfrage (Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier geht es zum Anfrageformular). Reinhard Ottow können Sie mit verschiedenen Programmen bei Ihrer Weihnachtsfeier einsetzen. Ob mit seinem Animationsprogramm als Comedy-Empfangschef zum Sektempfang, als zaubernder Kellner mit Tischzauberei (komischer Kellner mit close-up-magic) zum Abendessen, als Highlight am Abend mit seiner Weihnachts-Comedy-Show, als komischer Fotograf mit Aktionsfotografie oder als Zeremonienmeister, der die Fäden in der Hand hält und für einen reibungslosen Ablauf Ihrer Firmenweihnachtsfeier sorgt. Wenn Sie und Ihre Gäste lachen und staunen wollen, sind Sie beim Weihnachtskünstler in den allerbesten Händen. Dieser Comedian garantiert niveauvolle Unterhaltung - Entertainment genau auf Ihr Event abgestimmt.

Geschichte der Weihnachtsbräuche

In nördlichen Breiten schloss sich das Brauchtum des Winters an das Weihnachtsfest an. Dies beginnt schon mit den Totenbräuchen zu Beginn des Advents und reicht bis zu Lichtmess. Das Brauchtum wurde in den Weihnachtsspielen als besondere geistliche Schauspiele verchristlicht und seit dem 16. Jahrhundert in den Weihnachtskrippen dargestellt. Die szenischen Darstellungen sind erstmals im 11. Jahrhundert in Frankreich fassbar.

Das heute in Deutschland übliche Weihnachtsfest in der Familie mit Weihnachtsbaum, Weihnachtsliedern, Krippe, Geschenken und einem Gottesdienstbesuch ist eine kulturelle Ausformung der Bürgerfamilie des 19. Jahrhunderts. Die volkskundliche und germanistische Forschung, u. a. die Gebrüder Grimm, vermuteten bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, diese Tradition müsse schon sehr alt sein, und versuchte, eine Kontinuität bis in das germanische Altertum zu konstruieren. So wurden die Weltenesche des germanischen Mythos oder der Mittwinterbaum als unmittelbare Vorläufer des Weihnachtsbaumes angesehen. Dies lag auch auf der Linie des Nationalsozialismus, der das Weihnachtsfest mit der germanischen und skandinavischen Jul-Tradition zu vermischen suchte. Das gilt auch für die im Weihnachtsbrauchtum beteiligten Personen. So wurde Knecht Ruprecht vom Göttervater Oðinn abgeleitet.

Bei der Erklärung der spezifischen Ausprägung des Weihnachts- und Adventsbrauchtums in Mitteleuropa darf nicht übersehen werden, dass das meiste davon in einer klimatisch von kaltem, dunklem Winter gekennzeichneten Zone entstand. Die Sehnsucht nach der Sonne, die im gewählten Zeitpunkt der Sonnenwende zum Ausdruck kommt, ist für Menschen in den Wüstengürteln der Erde kaum nachvollziehbar. Auf der Südhalbkugel fällt Weihnachten gar in den Sommer. Das muss zwangsläufig zu anderen Bräuchen führen. Der immergrüne Tannenbaum hat dort keine einschlägige Symbolkraft.

Kirchgang

Der gemeinsame Besuch von Christvesper, Christmette oder Christnacht ist nicht nur bei den regelmäßigen Kirchgängern unter den Christen ein fester Bestandteil des Weihnachtsfestes. Zu diesen Gottesdiensten sind die Kirchen im deutschsprachigen Raum oft sehr gut besucht.

Krippe

Den ursprünglichsten Weihnachtsbrauch stellt die Tradition des Krippenspiels dar, das die Weihnachtsgeschichte anschaulich nachgestaltet. Um sie versammeln sich die Familienmitglieder am Weihnachtsabend und gedenken der Geburt Christi. Die Geschichte der Weihnachtskrippe, die heute selbstverständlicher Bestandteil des katholischen Weihnachtsfestes ist, begann wohl schon im 13. Jahrhundert, und die Krippe ist im Gottesdienst lokal wohl schon im 11. Jahrhundert verwendet worden. In der Burgkapelle Hocheppan bei Bozen wurde um das Jahr 1200 die Geburt Jesu Christi erstmals im deutschsprachigen Raum dargestellt. Die Darstellung gipfelte dann in der Weihnachtsbescherung vor Krippe und [Weihnachtsbaum].

Tannenbaum

In Mitteleuropa wird der Weihnachtsbaum (in einigen Regionen auch Christbaum genannt) in der Kirche und Wohnung sowie auf großen Plätzen in den Ortschaften aufgestellt, und mit Lichterketten, Kerzen, Glaskugeln, Lametta, Engel- oder anderen Figuren geschmückt. Der häusliche Weihnachtsbaum bleibt oft noch lange nach Weihnachten im Zimmer.

Zwei kerzengeschmückte Tannenbäume stehen seit 1621 bei den Augustinern in Neustift rechts und links der Krippe. Ursprung des Tannenbaums dürfte der Paradiesbaum der weit verbreiteten Paradiesspiele am 24. Dezember und mittelalterlicher Mysterienspiele gewesen sein. Seit etwa 1800 war der geschmückte Weihnachtsbaum in den gehobenen Bürgerhäusern von Zürich, München, Wien und Siebenbürgen zu finden. Er galt zunächst als protestantisch, bis er auch von den Katholiken allmählich übernommen wurde. Henriette Alexandrine von Nassau-Weilburg führte ihn 1816 in Wien ein. Der Krieg 1870/71 hat den Weihnachtsbaum auch in Frankreich popularisiert. 1912 stand der erste „öffentliche“ Baum in New York.

Der mit Kerzen geschmückte Lichterbaum ist heute zentrales Element der familiären Weihnachtsfeier. Bis ins 18. Jahrhundert hinein war er nur an Fürstenhöfen zu finden, dann in der bürgerlichen Oberschicht. Beim Kleinbürgertum wurde er nicht zuletzt dadurch populär, dass der preußische König im Krieg 1870/71 gegen Frankreich Weihnachtsbäume in den Unterständen und Lazaretten aufstellen ließ. Danach verbreitete sich der Weihnachtsbaum weiter und erhielt die heute als selbstverständlich empfundene zentrale Rolle im Zeremoniell der häuslichen Familienfeier (Kinder stehen vor der verschlossenen Tür, die Kerzen am Baum werden angezündet, die Tür wird geöffnet, gemeinsames Singen, gemeinsames Öffnen der Geschenke, gemeinsames Mahl).

In den Tagen nach den Weihnachtsfeiertagen ist in Oberschwaben der Brauch des Christbaumlobens verbreitet: Gruppen von meist jungen Menschen besuchen nacheinander die Häuser von Freunden, Bekannten, Lehrern usw., angeblich um „die Qualität des Weihnachtsbaums zu bewerten“. Tatsächlich geht es darum, in den Häusern auf Kosten des Hausherrn Schnaps zu konsumieren. Diese Sitte, nach Weihnachten einen Trinkanlass wahrzunehmen, hat sich inzwischen auch auf andere Teile des deutschsprachigen Raums ausgebreitet.

Die zentrale Funktion des Weihnachtsbaumes hebt ihn prinzipiell von den früheren immergrünen Zweigen und Buchsbäumchen ab, die ein dekoratives Element unter vielen waren.

Die Gaben von Nikolaus, Christkind und Weihnachtsmann

Luther hat die vorher auch in seinem Hause übliche Bescherung am Nikolaustag (es gibt Haushaltsrechnungen aus dem Hause Luther über Geschenke für das Gesinde und die Kinder zu St. Nikolaus aus dem Jahre 1535 und 1536) auf den Heiligabend verlegt, da die evangelische Kirche keine Heiligenverehrung kennt. Evangelischer Gabenbringer war nun nicht mehr St. Nikolaus, sondern der „Heilige Christ“, wie Luther das Jesuskind nannte. Aus dieser Abstraktion entstand alsbald schon in Thüringen, auch andernorts, das engelsgleiche Christkind, das man sich nun weiblich vorstellte. Nach 1800 wurde aus Knecht Ruprecht, ursprünglich der strafende Begleiter von Nikolaus und Christkind, allmählich der Weihnachtsmann.

1930 brachten dem Deutschen Atlas der Volkskunde zufolge der Weihnachtsmann (vorwiegend im evangelischen Norden und Nordosten) und das Christkind (vorwiegend im Westen und Süden und in Schlesien) die Geschenke. Die Grenze verlief zwischen Westfalen und Friesland, Hessen und Niedersachsen und Thüringen und zwischen Bayern und Thüringen, ging durch Südthüringen, südliches Sachsen bis nach Schlesien. Im 18. Jahrhundert war es noch ganz anders gewesen: Der Nikolaus hatte in katholischen Gebieten die Geschenke gebracht, das Christkind in evangelischen. Mit zunehmender Beliebtheit des Weihnachtsfestes und des Christkindes wurde der Geschenktermin auch in den katholischen Gebieten vom Nikolaustag auf Heiligabend verschoben, das Christkind übernommen.

Der Weihnachtsmann ist eine synkretistische Gestalt, die aus Nikolaus und Knecht Ruprecht und dem rauhen Percht in einer entdämonisierten Form zusammengesetzt wurde. Eine Zeichnung von Moritz von Schwind im Münchner Bilderbogen Nr. 5 von 1848 unter dem Titel „Herr Winter“ gilt als frühe Darstellung, jedoch ist sie nicht die einzige. Die Kleidung, die in Deutschland erst nach 1945 überwiegend rot dargestellt wird, übernahm er von Knecht Ruprecht, den wallenden Bart von gängigen Gott-Vater-Vorstellungen. Im Brauchtum für Kleinkinder bringt er die Geschenke, bösen Kindern jedoch eine Rute (selten geworden).

Das Gaben bringende Christkind entstand aus dem evangelischen Heiligen Christ Luthers. Es erscheint seit dem 17. Jahrhundert in den weihnachtlichen Umzugsbräuchen, in denen Maria, Joseph und das Jesuskind durch die Straßen zogen – wie heute vielerorts die Sternsinger –, begleitet von weiß gekleideten Mädchen mit offenem Haar als Engel, angeführt von dem verschleierten „Christkind“.

Die bereits im Altertum bekannten Geschenke zu Neujahr lebten bis weit in 20. Jahrhundert hinein fort, lokal sogar bis heute, als Geldgratifikationen an Postboten, Zeitungsfrau, Müllabfuhr usw. Laut Börsenblatt wurden 2007 auch ein Fünftel der innerfamiliären Weihnachtsgeschenke in Form von Gutscheinen oder Geld weitergereicht. Die Weihnachtsbescherung geht jedoch auf die Nikolausbescherung zurück. Als „Lüttenweihnachten“ bezeichnet man das Schmücken eines Weihnachtsbaumes für Tiere im Wald mit Futter.

Weihnachtssingen

Beim Quempassingen ertönen Weihnachtslieder wie Stille Nacht, heilige Nacht. Am Heiligen Abend oder in manchen Ländern früh nach der Christmette am 1. Weihnachtsfeiertag findet die Bescherung statt. Auch im häuslichen Kreise wird am Heiligabend und am 1. und 2. Festtag viel gesungen und musiziert. Mit dem 2. Festtag tritt mehr Ruhe und Besinnlichkeit ein.

In einer Zeit zurückgehender Kenntnisse von Volksliedern und Kirchenliedern gehören bei vielen Menschen im deutschsprachigen Raum deutsche Weihnachtslieder zum Restbestand des traditionellen deutschsprachigen Liedguts, bei dem sie noch aktiv mitsingen können.

Weihnachtsessen

Zu Weihnachten gehört meist ein aufwändiges Weihnachtsmahl, für das bestimmte Speisen typisch sind, wie etwa die Weihnachtsgans oder der Weihnachtskarpfen sowie das speziell für die Weihnachtszeit hergestellte Weihnachtsgebäck. In manchen Regionen gibt es das Festmahl erst am 1. Feiertag; am Heiligen Abend werden eher Gerichte wie Eintopf oder Würstchen mit Kartoffelsalat serviert.
Weitere Weihnachtsbräuche [Bearbeiten]

Zu den eher weniger besinnlichen Weihnachtsbräuchen gehört das Erzählen von tradierten Gruselgeschichten (teilweise ironischer Natur, wie Schneemänner am Lagerfeuer; oder auch nicht, wie Der Mann mit dem Kopf unter dem Arm) beispielsweise während des Wartens auf die Bescherung im Vorzimmer am Heiligabend. Das scheint sich vor allem in Nord- und Nordostdeutschland zu finden.

Ein weiterer Brauch am Heiligen Abend ist der Christklotz, auch „Weihnachtsscheit“ oder „Christblock“ genannt.

Im Berchtesgadener Land prägt das Christkindlschießen der Weihnachtsschützen die letzte Woche vor Heiligabend. Sie schießen jeden Tag um 3 Uhr Nachmittag von ihren Standplätzen aus - am Heiligabend zusätzlich vor der Christmette.
„Christbaumkugel“ in Gurkenform

Ein aus den USA (re)importierter, vorgeblich alter deutscher Brauch bezieht sich auf einen essiggurkenförmigen Christbaumschmuck. Die „Weihnachtsgurke“ wird noch vor der „Bescherung“ verdeckt am Christbaum befestigt. Die Beschenkten, meistens noch Kinder oder Jugendliche, suchen vor dem Geschenkeöffnen den Baum nach dem verborgenen Schmuckstück ab. Wer als erstes die „Gurke“ findet, erhält ein besonderes, zusätzliches Geschenk. Seit 2009 findet sich dieser Christbaumschmuck in Form von Gewürzgurken (wieder) auf den deutschen Weihnachtsmärkten. Die Glasbläsereien bieten drei unterschiedliche Größen an, um den Schwierigkeitsgrad an das Alter der Kinder anzupassen.[5][6]

Ab dem Einbruch der Dunkelheit werden in der Adventszeit zahlreiche Wohnungsfenstern durch Schwibbögen erleuchtet. Dieser Brauch entstand im 18. Jahrhundert in den Erzgebirgischen Bergbaugebieten und breitet sich zunehmend in den angrenzenden Ländern aus.

Die Deutsche Post gibt jedes Jahr zu Weihnachten Sondermarken heraus. Auch die Schweizerische Post hat verschiedenen Weihnachtsbräuchen eine eigene Briefmarken-Serie gewidmet. Die Serie lief von 2005 bis 2007; Motive waren unter anderem das Sternsingen, der Adventskranz, der Weihnachtsbaum oder die Geschenke.

Puritanische Weihnachtsenthaltung

Die reformierten Kirchen glaubten, das Weihnachtsfest entspringe heidnischem Brauch und sei mit der römischen Kirche verbunden und lehnten es daher grundsätzlich ab. 1550 wurden in Genf alle nichtbiblischen Feiern verboten, worüber es zu schweren Konflikten kam. Calvin war da weniger streng. John Knox verbot 1560 alle kirchlichen Feste, so auch das Weihnachtsfest in Schottland. Daran hielten sich die schottischen Presbyterianer bis in das 20. Jahrhundert hinein. Auch die Quäker und die Puritaner des 17. Jahrhunderts lehnten Weihnachten als Feiertag ab und gingen wie auch sonst ihren Geschäften nach. Das englische Weihnachtsfest umfasste in jener Zeit nicht nur den Gottesdienst, sondern auch Gelage, Besäufnis, Tanz und Glücksspiel. 1647 erließ das Parlament ein Verbot derartiger Feste. Das führte zu Straßenkrawallen zwischen Befürwortern und Gegnern des Weihnachtsfestes. Nach 1660 wurde das Festverbot nicht mehr angewendet. Erst in neuester Zeit haben sich die Vorschriften den Verhaltensmustern ihres kulturellen Umfeldes angepasst. Im 19. Jahrhundert nahm das Weihnachtsfest in England einen bedeutenden Aufschwung, möglicherweise unter dem Einfluss des Prinzen Albert aus Deutschland, den Königin Viktoria geheiratet hatte. Auch in den USA verlief die Entwicklung ähnlich. In Gegenden, in denen überwiegend Presbyterianer, Mennoniten, Quäker und Puritaner leben (Neuengland, Pennsylvanien), gab es bis ins 19. Jahrhundert hinein kein Weihnachtsfest. Weiter im Süden behielten die englischen Siedler seit dem 17. Jahrhundert ihre anglikanischen Bräuche bei. Die niederländischen Siedler hatten ihren Sinterklaas (Nikolaus) nach New York mitgebracht. Aus ihm wurde später der Santa Claus.

Übernahme von Weihnachtsbräuchen durch Nicht-Christen

Juden
In einigen jüdischen Haushalten, die als Minderheit in einer christlichen Umgebung leben, kommt es vereinzelt vor, „Weihnukka“ zu feiern. Dabei werden zum Chanukka-Fest beispielsweise Tannenbäume in Wohnzimmern aufgestellt und mit Kugeln geschmückt, in die Davidssterne eingraviert sind.

Muslime

In einigen muslimischen Haushalten kommt zu Weihnachten eine Gans auf den Tisch, und die Kinder bekommen Geschenke – nicht zuletzt, damit kein Neid auf die christlichen Klassenkameraden aufkommt. Dieses Verfahren wird von den Betreffenden als „religiös korrekt“ empfunden, da die Geburt Jesu, der im Islam als Prophet gilt, im Koran ausführlich beschrieben wird.[9]

Verlagerung von Weihnachtsbräuchen in die Adventszeit

Eine deutliche Veränderung des Brauchtums ist im Advent seit dem 20. Jahrhundert zu beobachten. Wurde er ursprünglich als Fastenzeit begangen, wird in der Gegenwart das zu erwartende Weihnachtsfest (nicht zuletzt durch verschiedene Marketingaktionen und -instrumente) zunehmend in den Advent vorverlegt

- Maurice Baumann, Roland Hauri (Hrsg.): Weihnachten – Familienritual zwischen Tradition und Kreativität. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-020560-4 (Praktische Theologie heute. Band 95).
- Michael Kotsch: Weihnachten. Herkunft, Sinn und Unsinn von Weihnachtsbräuchen. Jota, Hammerbrücke 2003, ISBN 978-3-935707-15-2.
- Ingeborg Weber-Kellermann: Das Weihnachtsfest. Eine Kultur- und Sozialgeschichte der Weihnachtszeit. Bucher, Luzern 1987, ISBN 3-7658-0273-5.

zitiert aus: www.de.wikipedio.org/wiki/Weihnachtsbrauch_im_deutschen‑Sprachraum
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